Concacaf kritisiert Infantino scharf – FIFA-Präsident unter Druck

Der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA sieht sich zunehmend international isoliert. Nun hat sich auch die Concacaf, der Kontinentalverband Nord- und Mittelamerikas, in deutlichen Worten von Infantino distanziert und spricht von einer „ungeheuerlichen Handlung“.
Mit dieser Stellungnahme reiht sich die Concacaf in den Kreis der Kritiker ein, die dem FIFA-Chef sein Verhalten vorwerfen. Der Verband fordert dabei auch konkrete Konsequenzen für die umstrittenen Handlungen Infantinos.
Die kritischen Stimmen gegenüber dem FIFA-Funktionär werden damit immer lauter und kommen mittlerweile aus verschiedenen Regionen der Welt. Die Positionierung der nordamerikanischen und mittelamerikanischen Fußball-Vereinigung zeigt, dass auch traditionell wichtige Verbände dem Weltverband ihre Unterstützung entziehen.
Für Infantino ist dies ein weiteres Zeichen der erodierenden Unterstützung in einer Phase, in der der FIFA-Präsident ohnehin unter Druck steht. Wie die Concacaf-Kritik auf die Zukunft des Weltverbandes einwirken wird, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.t-online.de