Klopp präzisiert seine Kritik: Es geht um Boulevard-Attacken, nicht um die Medien allgemein

Jürgen Klopp hat seine jüngsten Äußerungen zur Medienlandschaft klargestellt und damit für Verwirrung gesorgte Aussagen relativiert. Der Bundestrainer betont, dass seine Kritik nicht pauschal gegen Journalismus und Berichterstattung insgesamt gerichtet sei.
Stattdessen präzisierte Klopp seinen Standpunkt: Seine Vorbehalte richten sich konkret gegen sensationsorientierte Boulevard-Medien und deren Berichterstattungsstil. Mit dieser Differenzierung nimmt der 57-Jährige Druck aus einer Debatte, die in der Öffentlichkeit breiter wahrgenommen worden war als möglicherweise intendiert.
Im Zuge dieser Klarstellung nutzte Klopp auch die Gelegenheit, ein Gerücht um Spieler Saïd El Mala auszuräumen. Der Bundestrainer stellte damit klar, dass dieses Thema nicht Teil seiner Medien-Kritik war und dementierte falsch verbreitete Informationen.
Die Stellungnahme zeigt Klопps Bemühen um Differenzierung in einer emotional geführten Diskussion. Während der ehemalige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool durchaus kritische Positionen vertritt, geht es ihm weniger um grundsätzliche Ablehnung von Medienarbeit als vielmehr um Kritik an bestimmten journalistischen Praktiken.
Quelle: www.spiegel.de