Čeferin verzichtet auf Fifa-Präsidenten-Kandidatur – Infantino vor Kampfabstimmung?

Aleksander Čeferin wird sich nicht selbst ins Rennen um das Fifa-Präsidentenamt werfen. Der Uefa-Chef machte deutlich, dass er bei der Wahl 2027 nicht als Kandidat antreten wird und sich stattdessen anderen Aufgaben widmen möchte.
Doch Čeferin scheint dennoch entschlossen, die Ambitionen von Amtsinhaber Gianni Infantino zu durchkreuzen. Der Uefa-Präsident signalisierte, dass er einen alternativen Kandidaten unterstützen könnte, um dem Italiener Paroli zu bieten. Details zu möglichen Gegenkandidaten nannte Čeferin nicht.
Der 59-Jährige ist seit 2016 an der Spitze des europäischen Fußball-Verbandes tätig und genießt großen Einfluss innerhalb der internationalen Fußball-Governance. Seine Ankündigung deutet darauf hin, dass sich der Kampf um Infantinos Nachfolge oder Wiederwahl zu einem intensiven Machtkampf entwickeln könnte.
Die Fifa-Präsidentschaftswahl im Jahr 2027 könnte somit zu einer Abstimmung werden, bei der sich Europas Fußball-Elite gegen die bisherige Führungsstruktur stellt. Welcher Kandidat letztlich als Gegenpol zu Infantino fungieren wird, dürfte in den kommenden Monaten entschieden werden.
Quelle: www.t-online.de