Infantino auf Kurs: Über 200 Verbände stellen sich hinter Fifa-Präsident

Gianni Infantino genießt weltweit breite Unterstützung für seine Wiederwahl als Präsident des Weltfußballverbandes. Nach vorliegenden Informationen haben sich mehr als 200 nationale Verbände hinter den Schweizer gestellt und signalisiert ihre Unterstützung für eine weitere Amtszeit an der Spitze der Fifa.
Diese internationale Rückendeckung steht in deutlichem Kontrast zur Position des Deutschen Fußball-Bundes. Der DFB hat sich kritisch gegenüber Infantino positioniert und scheint mit dem bisherigen Kurs des Fifa-Präsidenten haderzuhadern. Ein besonderer Kritikpunkt war die Entscheidung des Weltverbandes, eine Rotsperre nach persönlichem Eingreifen des designierten US-Präsidenten Donald Trump zu suspendieren – eine Maßnahme, die beim deutschen Verband für Unmut sorgte.
Während die deutsche Kritik also verhältnismäßig isoliert zu sein scheint, genießt Infantino in der restlichen Welt offenbar ein deutlich höheres Ansehen und findet für sein Vorgehen bei der überwiegenden Mehrheit der internationalen Fußballverbände Verständnis und Zustimmung.
Quelle: www.spiegel.de