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Die unterschätzte Erfolgsformel: Was Klopp von Scaloni und de la Fuente lernen kann

> 20.07.2026 // 12:37

Lionel Scaloni und Luis de la Fuente sind keine Namen, die traditionellerweise mit dem Image großer Trainerstars assoziiert werden. Dennoch haben beide Coaches ihre Mannschaften zu WM-Finals geführt und damit eindrucksvoll bewiesen, dass Erfolg im Fußball nicht zwangsläufig an klangvolle Namen oder spektakuläre Vergangenheiten gebunden ist.

Die Erfolgsgeschichten der argentinischen und spanischen Trainer werfen interessante Fragen für Jürgen Klopp und dessen Aufgabe bei der deutschen Nationalelf auf. Während beide Finaltrainer eher als geduldige Strategen gelten, die ihre Teams kontinuierlich entwickelt haben, müssen andere Trainergenerationen alternative Wege zu Erfolgen finden.

Scaloni und de la Fuente haben eines gemeinsam: Sie vertrauen auf langfristige Kontinuität, auf die Zusammenarbeit mit etablierten Spielern und auf eine klare, nachvollziehbare taktische Ausrichtung. Sie sind nicht primär als innovative Revolutionäre bekannt, sondern als Profis, die ihre Mannschaften kompetent führen und dabei gleichzeitig eine emotionale Bindung zu ihren Spielern aufbauen.

Für Klopp und die deutsche Nationalmannschaft könnte diese Lektüre bedeutsam werden: Es geht möglicherweise weniger um die größte Individualität des Trainers oder um überraschende taktische Innovationen, sondern vielmehr um fundierte Arbeit, Geduld und die Fähigkeit, ein Team zu formen und zu lenken. Die Erfolge der WM-Finaltrainer deuten darauf hin, dass solide Trainingsarbeit und stabiler Aufbau noch immer die verlässlichsten Wege zu großen Titeln darstellen.

Quelle: www.spiegel.de

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