Grindel zweifelt an Infantinos Amtszeit: Ex-DFB-Chef sieht Wechsel an der Fifa-Spitze
Der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, rechnet nicht damit, dass Gianni Infantino sich einer erneuten Wahl zum Fifa-Präsidenten stellen wird. Der deutsche Funktionär äußerte sich damit kritisch zur aktuellen Amtsführung an der Spitze des Weltfußballverbandes.
Grindel appelliert an das oberste Entscheidungsgremium der Fifa, die notwendigen Schritte einzuleiten. Der 68-Jährige fordert darüber hinaus personelle Veränderungen in der Organisation, um neue Verhältnisse zu schaffen. Damit unterstreicht der Ex-DFB-Chef seine Überzeugung, dass sich in der Fifa ein Wechsel der Führungsriege anbahnen könnte.
Infantino steht seit Jahren im Fokus von Kritikern, die verschiedene Entscheidungen und die Verwaltung des Verbandes anzweifeln. Grindels Stellungnahme reiht sich in eine Reihe von Stimmen ein, die Reformen und einen Führungswechsel an der Spitze des internationalen Fußballs fordern.
Quelle: www.t-online.de