Infantino verliert Unterstützung: Walisischer und englischer Verband distanzieren sich

Dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino zeichnet sich in seiner Amtszeit ein politisches Schachspiel ab, das die internationalen Machtverhältnisse im Weltfußball verschärft. Sowohl der walisische als auch der englische Fußballverband haben angekündigt, ihre Stimmen bei der nächsten Präsidentschaftswahl im März 2027 nicht für den Kontinentaleuropäer einzusetzen.
Diese Absage bedeutet einen empfindlichen Rückschlag für Infantino, der auf eine Wiederwahl hofft. Die beiden britischen Verbände gehören zu den einflussreichsten Stimmen im internationalen Fußball und ihre ablehnende Haltung dürfte andere Interessensgruppen beeinflussen. Der Fifa-Präsident ist daher gezwungen, seine Strategie zu überdenken und neue Bündnisse zu schmieden.
In dieser Situation sucht Infantino nunmehr die Nähe zur US-Regierung, um sich alternative Unterstützer zu sichern. Die Vereinigten Staaten verfügen über erheblichen Einfluss im internationalen Sportgeschehen und könnten dem Fifa-Chef entscheidende Rückendeckung geben. Wie konkret diese Bemühungen ausfallen und ob sie Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.t-online.de