Infantino verteidigt umstrittene WM-Finanzierungspläne – DFB kritisiert scharf
Fifa-Präsident Gianni Infantino hält an seinen Plänen fest, Weltmeisterschaften durch zusätzliche Investorenbeteiligungen lukrativer zu gestalten. Der oberste Chef des Weltfußballverbandes sieht in der Strategie eine sinnvolle Möglichkeit, die Einnahmen bei der Endrunde weiter zu steigern.
Deutliche Ablehnung kommt unterdessen aus dem Hause des Deutschen Fußball-Bundes. DFB-Präsident Bernd Neuendorf lehnt das geplante Vorgehen kategorisch ab und kritisiert es als „überaus problematisch“. Der Deutsche Fußball-Bund signalisiert damit seine grundsätzliche Skepsis gegenüber einer stärkeren Kommerzialisierung des wichtigsten Turniers im internationalen Fußball.
Der Konflikt zwischen Infantino und dem DFB verdeutlicht unterschiedliche Philosophien bezüglich der zukünftigen Ausrichtung von Weltmeisterschaften. Während der Fifa-Boss offensichtlich auf zusätzliche Finanzquellen durch Investoren setzt, mahnt der deutsche Verband zu Vorsicht bei einer weiteren Ausweitung wirtschaftlicher Interessen im Fußball.
Quelle: www.t-online.de