Infantinos Macht bröckelt: Wie der Fifa-Präsident entmachtet werden könnte

Die Reformpläne der Fifa zur Einbindung von Investoren sorgen weltweit für erhebliche Kritik – besonders im europäischen Fußball wächst der Widerstand gegen die Strategien von Präsident Gianni Infantino.
Der italienisch-schweizer Funktionär, der seit 2016 an der Spitze des Weltverbands steht, sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt. Seine Pläne, externe Geldgeber stärker in die Fifa-Struktur einzubinden, stoßen auf breite Ablehnung – nicht zuletzt von den europäischen Verbänden, die traditionell großen Einfluss im internationalen Fußball ausüben.
Während Infantino bislang fest im Sattel saß, deuten die aktuellen Entwicklungen darauf hin, dass seine Position durchaus angreifbar ist. Sollte sich die Gegenbewegung weiter verstärken, könnten Mechanismen zur Entmachtung des Fifa-Chefs in Gang gesetzt werden – eine politische Konstellation, die vor wenigen Monaten noch undenkbar schien.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die europäischen Funktionäre ihre Kritik in konkrete Maßnahmen umwandeln oder ob Infantino seine Investorenoffensive weiterhin durchzusetzen vermag.
Quelle: www.t-online.de