Lahm sieht Deutschland nach WM-Debakel in der Identitätskrise

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft durchlebt nach dem frühen WM-Ausscheiden eine tiefe Krise. Das vorzeitige Ende des Turniers stellt die Verantwortlichen vor massive Herausforderungen und verlangt nach grundlegenden Veränderungen.
Philipp Lahm, der die deutsche Nationalelf als Kapitän zur Weltmeisterschaft 2014 zum Titelgewinn führte, meldet sich zu Wort und analysiert die Situation. Der Weltmeister der Vergangenheit sieht die Mannschaft mit einem fundamentalen Problem konfrontiert: Deutschland hat ihre fußballerische Identität verloren.
Nach Jahren der Erfolge und einer stabilen Spielweise benötigt die DFB-Auswahl einen Umbruch. Lahm bringt konkrete Vorstellungen mit, wie es aus der Krise gehen könnte. Seine Erfahrungen aus erfolgreichen Zeiten könnten dabei als Orientierungspunkt dienen, um das Team wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Der strukturelle Neuaufbau wird eine der großen Aufgaben der kommenden Zeit sein. Nur durch eine klare Vorstellung vom eigenen Spielstil und einer Rückbesinnung auf bewährte Werte lässt sich das Vertrauen in die Mannschaft wiederherstellen.
Quelle: www.t-online.de