Nordische Verbände stellen sich gegen Infantino: Vertrauenskrise für Fifa-Chef

Eine deutliche Botschaft haben die Fußballverbände aus Skandinavien und dem Norden an die Adresse des Fifa-Weltverbandes gesendet: Auf einem Treffen in Helsinki haben sich sechs nordische Verbände in einer gemeinsamen Position gegen Gianni Infantino positioniert und dem Fifa-Präsidenten das Vertrauen entzogen.
Die koordinierte Aktion der skandinavischen Fußball-Institutionen signalisiert erhebliche Unstimmigkeiten zwischen den Verbänden und der obersten Kontrollebene des Weltfußballs. Dabei begnügen sich die nordischen Verbände nicht damit, ihre Unzufriedenheit auszusprechen – vielmehr stellen sie konkrete Forderungen an den Weltverband und dessen Führungsspitze.
Dieses Vorgehen unterstreicht wachsende Spannungen innerhalb der internationalen Fußball-Gemeinschaft und könnte erhebliche Konsequenzen für die Arbeitsweise und Glaubwürdigkeit der Fifa unter Infantinos Leitung nach sich ziehen. Die geeinte Haltung mehrerer Verbände hebt die Ernsthaftigkeit ihrer Kritik hervor und lässt einen breiter werdenden Kreis von Kritikern vermuten, die mit der gegenwärtigen Führungskultur hadern.
Quelle: www.t-online.de