Südamerikas Fußball-Boss setzt auf Rekordturnier zur Jubiläums-WM

Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2030 macht sich der südamerikanische Fußball-Dachverband Conmebol für eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes stark. Präsident Alejandro Domínguez spricht sich dafür aus, das Turnier mit 64 Teams statt wie zuletzt mit 32 Mannschaften auszutragen.
Der Vorstoß wird mit einem historischen Anlass begründet: 2030 jährt sich die erste Fußball-Weltmeisterschaft zum hundertsten Mal. Diese fand damals in Uruguay statt und gilt als Geburtstunde des wichtigsten Fußball-Wettbewerbs der Welt. Ein Turnier mit erweitertem Teilnehmerfeld könnte diesem Jubiläum aus Sicht Domínguez‘ gerecht werden.
Die Forderung reiht sich in eine Debatte um die Zukunftsgestaltung der Weltmeisterschaft ein. Bereits 2022 war das Turnier in Katar mit 32 Teams gegenüber den zunächst geplanten 16 Teams aufgestockt worden. Eine abermalige Vergrößerung auf 64 Teilnehmer würde das Format grundlegend verändern und mehr Nationen eine Chance auf WM-Teilnahme geben.
Quelle: www.t-online.de