US-Kongressabgeordneter untersucht Infantinos Verbindungen zu Trump
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino gerät zunehmend in den Fokus von Kritikern, die sein offenbar gutes Verhältnis zum US-Präsidenten Donald Trump hinterfragen. Der amerikanische Kongressabgeordnete Raskin hat nun eigene Nachforschungen eingeleitet, um die persönlichen Kontakte zwischen dem Fußball-Funktionär und dem Staatschef näher zu beleuchten.
Infantino, der seit 2016 an der Spitze des Weltverbandes steht, wird von verschiedenen Seiten vorgeworfen, seine politischen Verbindungen zu nutzen und dabei die Unabhängigkeit der FIFA zu gefährden. Das enge Verhältnis zur US-amerikanischen Führungsebene wird insbesondere mit Blick auf künftige Schiedsrichter-Entscheidungen und Turnierplanungen kritisch betrachtet.
Die Aktivitäten des Kongressabgeordneten deuten darauf hin, dass auch in den USA Bedenken bezüglich einer möglichen Einflussnahme durch persönliche Beziehungen zwischen FIFA-Chef und politischen Entscheidungsträgern bestehen. Die parlamentarische Anfrage könnte Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen dem Weltfußballverband und den Vereinigten Staaten haben.
Quelle: www.t-online.de